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Eine Idee wird Wirklichkeit ...

Dem klinisch tätigen Arzt in Krankenhaus und Praxis bleibt immer weniger Zeit für das Patientengespräch. Es rechnet sich weder zeitlich noch wirtschaftlich. Auf der Strecke bleibt der Patient. Trotz allen Vorschussvertrauens und aller Gutgläubigkeit hat sich die Einstellung vieler Patienten in den letzten Jahren jedoch gewandelt. Immer häufiger wird nachgefragt und nachgehakt. Das Bedürfnis nach Informationen über die medizinische Diagnostik und Behandlung wächst. Es wird nicht mehr alles einfach hingenommen. Die Menschen möchten verstehen, was mit ihnen geschieht.

Als operativ tätiger Krankenhausarzt habe ich diese Entwicklung in vielen Jahren bei tausenden von Patienten persönlich verfolgen können. So gibt es auf der einen Seite noch immer Patienten, die mit ihrer Tasche zur stationären Aufnahme kommen und überhaupt nicht wissen, was mit ihnen geschehen soll. Auf der anderen Seite sehen wir Patienten, die sich in der Populärliteratur und zunehmend im Internet ein Pseudowissen aneignen, mit dem sie die medizinischen Vorhaben lenken und kontrollieren wollen.

In all den Jahren habe ich die Erfahrung machen können, dass die Patienten durch die unverständliche medizinische Fachsprache und auch durch ihre eigenen Ängste vor einer scheinbar unüberwindlichen Barriere stehen, die sie aber zunehmend zu überwinden trachten. Der mündige Patient will verstehen, was die Ärzte mit ihm vorhaben. Und die Ärzte sind in der Vermittlung der Zusammenhänge und im Patientengespräch nicht ausgebildet. Sie sind oft nicht an einer verständlichen Darstellung und einer Linderung der Ängste interessiert, sondern bestenfalls an einer formal vollständigen Aufklärung ihrer Maßnahmen. Die Zeit für das Gespräch fehlt fast immer.

Hier klafft also eine große Lücke. In all den Jahren der klinischen Tätigkeit kam ich sowohl im Beruf als auch im Privatbereich sehr häufig in die Situation, medizinische Zusammenhänge in eine allgemeinverständliche Sprache zu übersetzen. Das Echo ist überwältigend positiv, so dass die Idee zu einer freiberuflichen Existenzgründung heranreifte.

Die Kernidee besteht in der Übersetzung medizinischer Befunde und ärztlicher Berichte aus der Fachterminologie in eine allgemeinverständliche Sprache. Zudem geht es um die Erklärung des medizinischen Hintergrunds. Die Zielgruppe sind alle Patienten, die Interesse am Verständnis ihrer medizinischen Daten haben und bereit sind, für diese Dienstleistung aus eigener Tasche zu bezahlen.

Im November 2009 gründete ich das Befundbüro. Hier biete ich die Übersetzung medizinischer Befunde für Patienten an. Daneben gibt es noch weitere Dienstleistungsangebote, u.a. für Rechtsanwälte, die Medien (Zeitungen, Radio, Fernsehen, Internet), für Film- und TV-Produktionen sowie für Bildungsträger.

Für Interessierte hier ein tabellarischer  

Lebenslauf:

Jahrgang 1956 – geboren in Moers am Niederrhein – Abitur in Duisburg (NRW)

1977 - 1983 Soziologie-Studium in Berlin, als Nebenfächer Psychologie, Politik und Philosophie (Abschluss als Diplom-Soziologe)
1983 - 1985 Altenpfleger in einem Berliner Krankenheim
1984 - 1985 nebenberuflich Buchverleger („Gisbert Noch Verlag“)
1985 nebenberuflich wissenschaftliche Projektvorbereitung „Der Gläserne Mensch“ (Deutsches Historisches Museum, Berlin)
1985 - 1991 Ambulante Krankenpflege bei einer Berliner Sozialstation
1985 - 1987 nebenberuflich freie Mitarbeit bei wissenschaftlichen Projekten (medizinsoziologische bzw. gemeindepsychologische Forschung) an der Freien Universität Berlin (FU) und der Technischen Universität Berlin (TU)
1985 - 1986 nebenberuflich Lehraufträge (Studentenunterricht) an der FU und TU Berlin
1987 - 1993 Medizinstudium in Berlin (Abschluss Staatsexamen)
1993 - 1995 Arzt im Praktikum in der Chirurgie (Kreiskrankenhaus Dippoldiswalde/Erzgebirge) und in der Urologie/Allgemeinchirurgie (Städt. Kliniken Idar-Oberstein/Hunsrück)
1993 - 2004 nebenberuflich Unterricht an Krankenpflege- und Heilpraktikerschulen
1995 Arzt beim DRK-Blutspendedienst Berlin
1995 - 2000 Assistenzarzt Urologie im Carl-Thiem-Klinikum Cottbus (Brandenburg)
2000 Facharztprüfung Urologie
2000 - 2001 Facharzt für Urologie im Klinikum in Lauchhammer (Brandenburg)
2002 - 2008 Facharzt für Urologie im Bergmannsheil-Krankenhaus in Gelsenkirchen-Buer (NRW)
2008 - 2009 Medizinischer Berater bei der Deutschen Stadtauskunft in Oberhausen (NRW)
seit 2009 freiberuflich selbständig als „Übersetzer“ medizinischer Befunde
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